D – Ravensburg | Wie kann Ravensburg als Einkaufsstadt attraktiv bleiben? Das neue Acocella-Gutachten von Autorin Antje Schnacke-Fürst beschäftigt sich mit Zukunftsfragen rund um den Einzelhandel.

Mittelfristig (bis 2030) sieht das Gutachten maximal Spielraum für zwei neue Lebensmittelmärkte und einen Drogeriemarkt im Stadtgebiet. Das Prinzip „Drinnen vor Draußen“, das Neuansiedlungen auf der grünen Wiese erschwert, soll beibehalten werden.

Darüber hinaus soll eine Sortimentsliste genau vorschreiben, was wo verkauft werden darf. Außerhalb der Innenstadt sollen deshalb nur Geschäfte mit beispielsweise diesen Waren erlaubt sein: Baustoffe, Lampen, Teppiche, Küchen, Maschinen, Möbel etc. Der protektionistische Ansatz zielt darauf ab, Einzelhandelsgeschäfte in der Ravensburger Innenstadt vor dem Ruin zu bewahren.