D – Pfullendorf | Zurück in die Zukunft? Alno kämpft schon längere Zeit gegen die roten Zahlen, kürzlich legten der Aufsichtsratschef und drei weitere Mitglieder des Kontrollgremiums ihre Mandate nieder.

Zur Rettung kam nun kürzlich die Tahoe Investors GmbH herbeigeeilt, die nun ein Drittel der Stammaktien kontrolliert und somit Hauptaktionär ist. Dieselbige gehört der bosnischen Unternehmerfamilie Hastor an. Der bisherige Großaktionär, der US-Hausgeräte-Hersteller Whirlpool, bleibt dem namhaften Küchenhersteller als Lieferant und Kreditgeber erhalten. Trotz des Minus von 15,2 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2016 gibt sich Alno-Firmenchef Max Müller aufgrund der momentan anziehenden Auftragslage und des guten Messeverlaufs optimistisch. Im gleichen Zeitraum stieg der Umsatz um 5,1 Prozent auf 369 Millionen Euro, dennoch ist er froh über die Stabilität, die der Investor bietet. Nächstes Jahr steht das 90-jährige Bestehen an … bleibt (auch) für die 750 Arbeitnehmer zu hoffen, dass die Rettung des Pfullendorfer Unternehmens gelingt.

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