Der kürzlich erschienene Schweizer Gastroführer Gault Millau 2020 hat in den Kantonen St. Gallen, Thurgau und den beiden Appenzell 59 Lokale aufgeführt. Dabei gibt es auch einige Überraschungen.

Zum einen konnten drei Spitzenrestaurants ihre 18 Punkte vom Vorjahr bestätigen: Der Gupf in Rehetobel, die Taverne zum Schäfli in Wigoltingen und das Einstein Gourmet in St. Gallen. Agron Lleshi (Foto) vom Jägerhof in St. Gallen legte ebenso wie Tobias Funke von der Fernsicht in Heiden einen Punkt zu: von 16 auf 17 Punkte. Heiden scheint sich interessanterweise zum Hotspot für Gourmets zu entwickeln. Nicht nur, dass der Fernsicht-Pâtissier Kay Baumgardt vom Guide zum „Pâtissier des Jahres“ gekürt wurde: Die Wirtschaft zur Weid startet hier direkt mit 15 Punkten. Letzteres gilt auch für die Blume in Teufen.

Ansonsten bleibt alles wie gehabt. Zu den besten Lokalen in der Ostschweiz gehören weiterhin die Villa am See in Goldach, die Neue Blumenau in Lömmenschwil, Segreto in St. Gallen, der Mammertsberg in Freidorf, Hof Weissbad und die Truube in Gais.

Und Schaffhausen? Das dortige Restaurant Sommerlust holte sich einen Punkt zusätzlich und ist mit 14 Punkten das bestbewertete Restaurant in der Region.

Der Gastroguide Gault Millau ist neben dem Guide Michelin der wichtigste Restaurantführer. Durch die Vergabe von Punkten (in Österreich Hauben) – zwischen 11 und 19,5 – würdigt er die Küchenleistung von Restaurants.