D – Friedrichshafen | Mit „Bewelo“ gründeten vier Studenten ein wirtschaftlich wie gesundheitlich interessantes Start-up.

Grund für die Idee „Bewelo“ (Bewegen – belohnen) war die schlechte Auslastung des Radschnellwegs um Friedrichshafen. Er hat die Stadt Millionen gekostet, wird aber nur wenig befahren. Stattdessen kämpfen sich allmorgendlich Unmengen an Autos durch den Berufsverkehr. Nun wurde die Zeppelin-Universität beauftragt, Konzepte für eine Verbesserung der Radweg-Nutzung auszuarbeiten. In einem Workshop entwickelten Oskar Burmann, Manuel Rees, Maxim Ziegler und Eva Lell eine Idee, wie mehr Menschen vom Autositz auf das Fahrrad umsatteln könnten. Mit einer kostenlosen App sollen Pendler jeden geradelten Kilometer in Punkte umwandeln, die in Form eines Wertgutscheins bei Shops oder in Form von karitativen Spenden eingelöst werden können. Unternehmen und Krankenkassen sollen als Sponsoren geworben werden und ihren Investitionsbeitrag selbst festlegen können – denn sie profitieren von besserer Gesundheit der Arbeitnehmer durch mehr Bewegung. Vom Gründerzentrum der ZU wurden die Studierenden mit Know-how und Material unterstützt – doch nun stehen Akquise und die App-Entwicklung an. Die Pilotphase des Projekts ist für März geplant und die Ausweitung der Bewelo-Bewegung ist die Vision.

www.bewelo.de