Das Kulturamt Lindau hat die Kuratorin Sophie-Charlotte Bombeck an den Bodensee geholt, um gemeinsam mit ihr die 1. Lindau-Biennale auf die Beine zu stellen. Das große Vorbild ist die Biennale einer anderen Insel: „Venedig“, wo sich alle zwei Jahre die Kunstwelt versammelt.

Die Lindauer Konzeption ist natürlich sehr viel kleiner geplant. Die Idee: Unter dem Motto „IN SITU PARADISE“ soll zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum die Einwohner und ihre Gäste nachhaltig inspirieren und helfen, dem Thema „Paradies“ auf die Spur zu kommen. Schauplatz für Aktionen werden Lindauer Innenhöfe, Plätze und andere mehr oder weniger frequentierte Orte in und um die Insel sein.

„Kunst kann die Sinne aktivieren und Denkprozesse in Bewegung setzen“, ist die Kunsthistorikerin Sophie-Charlotte Bombeck sicher. „Kunst ist einer der wichtigsten, vielleicht einer der letzten Orte, an denen sich die Gesellschaft widerspiegelt. Ich glaube, dass Kunst die Sicht auf die Welt verändert und Impulse geben kann. Es geht darum, sich der Kunst auszusetzen. Nur dann können wir etwas über die ästhetische Qualität des jeweiligen Kunstwerks lernen. Die Kunstwerke sind dabei ein experimentelles Feld, auf dem etwas Neues entwickelt werden kann“.

Mai – September | Lindau-Biennale “IN SITU PARADISE”

www.Kultur-Lindau.de

Beitragsbild: Kulturamt Lindau, Bernhard Kreutzer