Das kleine Virus hatte seit Mitte März alles ausgebremst. Viele Firmen gerieten durch den Lockdown weltweit in straucheln. Und ausgerechnet jetzt ein Unternehmen gründen? Der Gedanke scheint absurd. Nicht jedoch für die Thurgauer. Die haben sich so gar nicht ausbremsen lassen. Auswertungen des Schweizer Handelsregisters des Instituts für Jungunternehmen (IFJ) haben gezeigt, dass die Zahl der Neugründungen schweizweit zunächst einbrach, im Juni jedoch schossen über 800 Firmen mehr aus dem Schweizer Boden als noch im Juni 2019. Vor allem der Thurgau setzte mit 661 Neugründungen im ersten Halbjahr (im Vergleich zu 606 im 1. Halbjahr 2019) ein positives Zeichen. Das IFJ ist optimistisch und sagt einen Gründungsboom für Herbst voraus. (th)

Foto Christian Dubovan