Für die internationale Bodenseeregion, in der offene Grenzen zum Alltag gehören sowie zentrales Element für das Selbstverständnis und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sind, war die Schließung der Grenze eine neue, ungewohnte Erfahrung. Wie haben die Menschen vor Ort diese vorübergehende Grenzschließung erlebt? Die Universität Konstanz und der wissenschaftliche ThinkTank „DenkRaumBodensee“ führen hierzu derzeit eine Befragung durch, für die noch Teilnehmer gesucht werden.

Einwohner der internationalen Bodenseeregion sind eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen und sie an Interessierte weiterzuleiten. In der aktuell laufenden Erhebung werden unter anderem Einschätzungen zu weiteren Grenzkontrollen erhoben.

Informationen zur Teilnahme:
denkraumbodensee.org/umfrage-zur-coronabedingten-grenzschliessung/

Die Uni Konstanz hat bereits noch zu Zeiten der Grenzschließung vier Befragungen von Konstanzer Bürgern durchgeführt. Diese ergaben beispielsweise, dass mehr als drei Viertel der Befragten die Grenzschließung eher oder sogar vollkommen gerechtfertigt fanden. Ein Viertel gab damals jedoch an, durch die Grenzschließung stark belastet zu sein. Weitere Ergebnisse der Uni Konstanz: denkraumbodensee.org/ibh

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