Rund zwanzig denkmalgeschützte Gebäude in der Region Bodensee-Oberschwaben werden vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg gefördert mit insgesamt etwa einer Million Euro. Das Geld für die Denkmalsanierungen stammt überwiegend aus Einnahmen der Lottogesellschaft des Landes.

Dabei mit circa 230.000 Euro ist das Radolfzeller Münster „Unserer Lieben Frau“, wo das Innere des Gebäudes und die Beleuchtung saniert werden sollen. Nach Langenargen gehen für die Instandsetzung von Fenstern und Fensterläden am Schloss Monfort rund 180.000 Euro. Und in Wangen im Allgäu fließen mehr als 165.000 Euro in die Sanierung des „Arbeiterhauses 4“, das zum sogenannten ERBA-Areal bei der alten Spinnerei gehört.

Münster Radolfzell

Mit Fördergelder unterstützt wurden zudem in der ersten Tranche 2020 weitere Sanierungsvorhaben in der Bodenseeregion. In Allensbach-Hegne beispielsweise die Blechverkleidung des Turms, in Radolfzell die Stadt- und Grabenmauer des Stadtparks, in Bodman-Ludwigshafen die Friedhofsmauer oder in Überlingen das Franziskanertor.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau ist oberste Denkmalschutzbehörde und möchte durch die Sanierungsförderung Kulturdenkmale schützen und sie für künftige Generationen erhalten.(sg)

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Foto: Stefanie Göttlich