D-Konstanz | Unter dem Titel „Pflege 4,0“ lud der Vorstandsvorsitzende des Caritasverbands Konstanz Andreas Hoffmann zu einem Infoabend und einer anschließenden Podiumsdiskussion.

Anlass zur Diskussion gab unter Anderem der Pflegeroboter „Lio“, den die Caritas gerne einsetzen würde. Dieser könnte die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen bei ihrer Arbeit unterstützen. Allerdings gibt es ein Problem: Die Technik ist zwar da, aber ihr Einsatz ist (noch) zu teuer.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Pflegeroboter und seine Funktionen vorgestellt. „Lio“ soll dabei ausdrücklich keine Menschen ersetzen, im Gegenteil: er soll sie unterstützen und ihnen assistieren.

Die Technik ist also da – sie wird in der Schweiz beispielsweise auch schon eingesetzt – aber ihr Einsatz in Deutschland ist (noch) zu teuer und steht vor bürokratischen Hindernissen. Die Kosten sollen zudem auf keinen Fall auf die Pflegesätze zurückfallen. Deshalb wurde vor allem die Bundespolitik in die Verantwortung genommen.

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