Mit Schelllackplatten und Grammophon ging es bei der Eröffnung der Ausstellung „Ein Lied geht um die Welt“ im Meersburger Augustinum zurück in die 30er-Jahre.

Joseph Schmidt wurde als jüdischer junger Tenor weltberühmt, als Filmstar 1933 vom Berliner Publikum noch frenetisch gefeiert, doch die Flucht vor den Nazis trieb ihn im gleichen Jahr durch Europa. Kurzweilig und in Bild und Ton ließen der Schweizer Tenor und Schmidt-Biograf Alfred Fassbind und Kurator Carsten Eichenberger den einstigen Stern am Liederhimmel wieder auferstehen.

Text & Fotos: Antje Efkes