D – Immenstadt/Erlangen | „Jeder von uns kann die Welt verändern, wenn er eine klare Vision hat und wenn er sich mit seiner ganzen Energie für ihre Verwirklichung einsetzt“, sagt Martin Aufmuth.

An Visionen mangelt es dem gebürtigen Immenstädter (im Allgäu, am großen Alpsee) nicht. Und an Energie auch nicht. Alles begann an einem Abend im Jahr 2005. Da hat er sich wieder einmal bei seiner Frau beklagt, wie ungerecht die Welt doch sei und dass man da endlich etwas tun müsse. „An diesem Abend ist es ihr zu viel geworden“, erinnert er sich. „Dann tu doch etwas“, habe sie gesagt. „Das war der Beginn meiner Aktivitäten für globale Gerechtigkeit und Klimaschutz.“ Fragt man ihn nach seinen Beweggründen, sagt er: „Wir Leben im Luxus, während anderswo vor allem Kinder verhungern oder an eigentlich heilbaren Krankheiten sterben. Ich möchte, dass unsere Welt ein bisschen gerechter wird.“

Ein Dollar Brille – Malawi – Foto: Wolfram Cüppers

150 Millionen Menschen

Afrika liegt Martin Aufmuth besonders am Herzen. Er will den Menschen dort helfen, die Folgen von Schicksalsschlägen abzumildern. Denn ein Unfall, eine simple Krankheit, eine Sehbehinderung – und schon wird es schwer. Rund 150 Millionen Menschen auf der Welt leiden laut Studie der WHO unter einer Fehlsichtigkeit, die ihnen das Arbeiten oder das Lernen unmöglich macht, die aber mit einer einfachen Sehhilfe behoben werden könnte. Vor diesem Hintergrund erfand Martin Aufmuth die EinDollarBrille und gründete 2012 den gleichnamigen gemeinnützigen Verein. Dieser bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Die EinDollarBrille wird auf einer einfachen Biegemaschine vor Ort von Einheimischen hergestellt, die vom EinDollarBrille e.V. ausgebildet werden und von der Produktion und vom Verkauf der Brillen leben können.

Martin Aufmuth – Ein Dollar Brille – Malawi

Martin Aufmuth freut sich über Menschen, die mit ihm die Welt verändern möchten und sich am Projekt beteiligen.

Martin Aufmuth, Böhmlach 22, D-91058 Erlangen | +49 (0)9131 92 32 803 | info@onedollarglasses.org, www.eindollarbrille.de, weitere Projekte: www.martin-aufmuth.de