D – Konstanz | 17.05. | Neun Tage vor der Europawahl feiert die Dramatisierung von Robert Menasses Roman „Die Hauptstadt“ Premiere.

Der Europäischen Kommission soll mit der Kampagne „Nie wieder Auschwitz“ ein besseres Image verliehen werden. Ein potenzieller Ehrengast und Zeitzeuge kämpft im Altersheim gegen sein eigenes Vergessen, im Hotel eines Eurospezialisten wird ein Mord begangen und der Täter hat den falschen erwischt. Währenddessen läuft ein Schwein durch Brüssel, Schauplatz all dieser Geschehnisse, der die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zieht. In dem mit dem Deutschen Buchpreis 2017 ausgezeichneten Roman „Die Hauptstadt“ verstrickt Robert Menasse die verschiedenen Schicksale seiner Protagonisten in übergreifenden Fragen zur Idee Europa. Die Dramatisierung des Romans, unter musikalischer Leitung von Francesco Tristano, hat Regisseur Mark Zurmühle in Kooperation mit dem Bodenseefestival eigens für das Theater Konstanz entwickelt.

Regisseur Mark Zurmühle | Theater Konstanz – Ilja Mess Fotografie

17.05., 20 Uhr | Stadttheater Konstanz, Konzilstr. 11, D-78462 Konstanz | +49 (0)7531 900 150 | www.theaterkonstanz.de