Im Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf in Wahlwies nahe dem Bodensee leben rund 130 Kinder und Jugendliche, die nicht bei den leiblichen Eltern aufwachsen können. Mit Ihrer Spende helfen Sie, jedem Kind eine Freizeit in den Sommerferien zu ermöglichen.

Die großen Ferien – eigentlich für jedes Kind die schönste Zeit im Jahr. Keine Schule, keine Hausaufgaben, sonnige Tage und Urlaub mit der Familie. Leider ist das nicht jedem Kind vergönnt.

„Die Ferienfreizeit ist ein wichtiger Bestandteil in unserem pädagogischen Konzept. Bei uns erfahren die Kinder häufig zum ersten Mal Geborgenheit und Orientierung. Diese neu gewonnene Sicherheit lässt sich in den Ferien, außerhalb des Kinderdorfes, optimal erkunden“, erläutert Bernd Löhle, Geschäftsführer des Pestalozzi Kinder- und Jugenddorfes.

Für viele Kinder ist es die erste Ferienfahrt überhaupt in ihrem Leben. Zelten am Bodensee oder Wandern im Schwarzwald – je nach Alter und Interessen werden die Kinder und Jugendlichen in verschiedene Gruppen eingeteilt. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt: Die Erlebnisse in einer neuen Umgebung sowie die Kombination aus Abenteuer und ruhigen Momenten fördern die Entwicklung enorm.

Während der Ferienfreizeit werden die Kinder von pädagogischen Fachkräften und Therapeuten betreut. Zu den damit verbundenen Personalkosten kommen Ausgaben für Unterbringung, Verpflegung und Freizeitaktivitäten. Da diese Kosten nur zu einem geringen Teil öffentlich gefördert werden, ist das Kinderdorf auf Spenden angewiesen.

www.pestalozzi-kinderdorf.de/sommer

Spendenkonto

Pestalozzi Kinderdorf
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE60 6602 0500 0007 7330 04
BIC: BFSWDE33KRL

Verwendungszweck: Sommer

Erfahrungsbericht eines Kindes:

Moritz (6 Jahre, Name geändert) hatte bisher keinen Grund, sich auf die Sommerferien zu freuen. In seiner Familie fehlte es am Notwendigsten. Er hat viel Gewalt erlebt und oft war niemand da, der sich um ihn kümmerte.

Deshalb lebt Moritz nun im Pestalozzi Kinderdorf. Zum ersten Mal in seinem Leben durfte er in eine Ferienfreizeit fahren. Nach seiner Rückkehr erzählt er begeistert von den Wochen, die ihm an Leib und Seele gut getan haben:

„Wir waren in einer Hütte im Schwarzwald. Morgens vor dem Frühstück durften wir spielen. Danach haben wir einen Pool aufgepustet und gebadet. Wir sind auf Bäume geklettert, gewandert, mit dem Fahrrad gefahren, haben Blaubeeren gesammelt, Schafe gefüttert, Bücher angeguckt, und eine Sandburg gebaut. An meinem Geburtstag gab es Eis – Schoko, Erdbeer und Vanille! Abends war das Licht schon aus, aber Paul, Luca (Namen geändert) und ich sind noch heimlich wach geblieben… Am tollsten war, dass wir einen Regenbogen gesehen haben.“