Der größte Festival-Kalender für die Bodenseeregion und Oberschwaben

Corona Update: Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und die Ansteckungskette zu verlangsamen, gibt es drastische Einschränkungen im Veranstaltungsbereich. Hiervon betroffen sind auch anstehende Festivals in der Großstadt Bodensee. Auch unter freiem Himmel dürfen größere Veranstaltungen momentan nicht stattfinden. Eine große Herausforderung für die Veranstalter. Bei einigen ist noch nicht klar, wie es weitergeht. Alle Infos zu den einzelnen Festivals werden so bald als möglich über die Links (siehe Datum) auf den jeweiligen Websites direkt von den Veranstaltern zu finden sein.

D/A/CH | Ein Sommer ohne Festivals wäre wie der Bodensee ohne Wasser: ziemlich trocken. Gut also, dass in dieser Zeit kaum ein Wochenende vergeht, an dem nicht irgendwo draußen Musik zelebriert wird. Noch besser ist, dass der Festivalsommer sogar bereits vor dem kalendarischen Sommeranfang startet.

Wir aktualisieren unseren Festival-Kalender regelmäßig. Termine von Festivals, die uns noch nicht bekannt sind, wurden durch ein „?“ ersetzt und werden baldmöglichst ergänzt.

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Alle Festivals im Überblick:

Gemischte Musik

Februar:

April:

Mai:

Juni:

Juli:

August:

September:

Elektro:

Metal/Rock:

Folk/Blues:

Hip-Hop:

Klassik:

Jazz:

Dancehall/Reggae:

Volksmusik/ Schlager:

Einzelne Konzerte:

Die Festival-Geschichte:

Der Begriff „Festival“, abgeleitet vom englischen „feast“ (dt. Festmahl, Feiertag) entstand im 16. Jahrhundert. Das erste Festival, das in etwa unserer heutigen Vorstellung entspricht, ist das Klassikfestival Feis Ceoil, das seit 1897 jährlich in Irland stattfindet. Den eigentlichen Beginn der westlichen Festival-Kultur verorten viele in den USA der 1950er Jahre mit dem Newport Jazz und Newport Folk Festival. Eine wichtige Rolle spielt natürlich auch das Woodstock 1969 im Bundesstaat New York. Um diese Zeit schwappte die Festival-Welle schließlich über England nach Europa über.

Maßgeblich mitverantwortlich für die ausgeprägte Festivallandschaft im Süden Deutschlands war die Konzertagentur KOKO & DTK Entertainment mit Sitz in Tübingen und Freiburg. Mitbegründer und ehemaliger Geschäftsführer in Konstanz Dieter Bös, der Koko Ende 2016 abgegeben hat und gemeinsam mit Xhavit Hyseni unter der Firmierung Kokon Entertainment seit Anfang 2020 neu durchstartet, bestätigt, was in den vergangenen Jahren immer offensichtlicher wurde: „Mehr und mehr Leute wollen auf Festivals, gleichzeitig steigt das Interesse daran, welche zu veranstalten.“

Der Boom:

Warum das Phänomen „Festival“ wachsenden Zuspruch findet, hat unterschiedliche Gründe. Generell geht der Trend auch in anderen Freizeitbereichen, zum Beispiel in der Gastronomie, hin zu Open Air, wie Dieter Bös feststellt. Freiluftveranstaltungen bieten eine entspannte Atmosphäre, um eine kurze Auszeit vom Alltag zu nehmen und mit Freunden Spaß zu haben. Für einige stellt ein Festivalbesuch eine willkommene Alternative zum klassischen Sommerurlaub dar. Ferner möchten Musikliebhaber jeder Richtung gerade im digitalen Zeitalter ihre Idole immer öfter live erleben. Letztendlich regelt die Nachfrage das Angebot. Und das ist breitgefächert. Festival-Gänger sind nach wie vor meist junge Menschen. „Allerdings bleiben die Leute heutzutage viel länger jung, so kommt es durchaus vor, dass sich eine Freundesclique in den Mittvierzigern ein Wohnmobil mietet und auf ein Festival fährt“, sagt Dieter Bös. Aufgrund der hohen Beliebtheit von Open-Air-Events rät er, sich frühzeitig um Karten zu kümmern.

Titelbild: Matthias Rhomberg