Das Druckunternehmen Flyerline im schweizerischen Altnau wächst gegen den Trend, indem es selbst Trendsetter ist. In einer schwierigen Branche – manche sprechen gar von einer sterbenden, Stichwort „print ist tot” – zeigt sich das Unternehmen quicklebendig. 

Die große Linie bei Flyerline kann man sich in etwa wie ein flexibles Band vorstellen, das wie bei einer Schleuder zwischen zwei Eckpunkten festgemacht ist: 100 Prozent Kundenorientierung und 100 Prozent Innovation. Und damit katapultiert sich das Unternehmen an die Spitze. Kein Wunder wurde die Flyerline-Gruppe bereits mehrfach international ausgezeichnet: Neben dem Top 100 Arbeitgeber, bester „Super-Chef 2013“ im Thurgau, ist 2016 die Flyerline als „LFP-Printer of the Year” in DACH ausgezeichnet worden, als Anerkennung für den innovativsten Large Format-Drucker des Jahres im Bereich Verpackung, Displays und POS Materialien. Im selben Jahr gab es dafür auch noch den begehrten „Peoples Choice Award” in Amsterdam der FESPA. Und 2018 ist der Gründer Steffen Tomasi zu den Top 10 der „Drucker des Jahres“ in DACH gewählt worden.

Der Gründer: Steffen Tomasi hat schon früh das Potenzial in einer Digitalisierung des Druckbereiches gesehen und ist ein gern gesehener Keynote-Speaker auf vielen Branchen-Events.

Mit der Gründung der Muttergesellschaft Flyerline Schweiz AG im Jahre 2002 hat Gründer & CEO Steffen Tomasi den ersten Meilenstein für die Erfolgsgeschichte der Firmengruppe gelegt und war damals sowohl Online-Pionier als auch Vorreiter für standardisierte Drucksachen, die man unkompliziert einfach online bestellen konnte. Im Jahre 2011 wurde mit der Gründung der Flyerline Deutschland GmbH in Konstanz ein weiterer Meilenstein zur Markteroberung im EU-Raum gelegt.

Im Jahre 2016 hat Tomasi die Flyerline-Gruppe an die Wipf-Gruppe veräußert. Der Verkauf war eher spontan. Viele Big-Player aus der Druckbranche, teilweise börsennotierte Unternehmen, versuchten seit Jahren die Erfolgsfirma aus dem Thurgau zu übernehmen. Dem Gründer war es aber wichtig, dass das Unternehmen weiterhin nachhaltig und familiär mit der bestehenden Firmenkultur am Standort in Altnau weitergeführt wird. Mit dem Verkauf an die Wipf-Gruppe wurde genau das erreicht. Der ursprüngliche Plan war es, dass Tomasi noch mindestens weitere fünf Jahre, also bis Ende 2020, dem Unternehmen vorsteht. Aber Tomasi kam dem Wunsch der neuen Inhaber gerne nach und bleibt dem Unternehmen auch darüber hinaus treu. Sein Ziel ist es, das Unternehmen für die Zukunft bereit zu machen. Change Prozesse und Innovation sind zwei seiner Königsdisziplinen. 

Der alleinerziehende Wahl-Schweizer lebt mit seinem Sohn im Kanton Thurgau, direkt am Bodensee. Wer denkt, er werde ruhiger – falsch gedacht. In seiner Freizeit ist er gerne auf dem See, beim Offroaden, auf der Rennstrecke oder er rast mit seinem Bike die Downhill-Strecken in den Schweizer Alpen runter. Stillstand gibt’s nicht. Wenn, dann nur Unterbrechungen – und das gerne auf Reisen. Wobei ihm meist dort die besten Ideen kommen …

Für ihn und die Firma hat sich also nix geändert, außer „dass ich die Firma in sichere Hände gelegt habe und weiterhin gerne dabei bin“.

Tomasi hat das Unternehmen 2002 gegründet und 2016 an die Wipf-Gruppe verkauft, steht aber immer noch „mit Leib und Seele” voll dahinter: „Ich hab noch große Lust, Dinge mit diesem großartigen Team zu bewegen, denn hier geht noch einiges!”

„Hier“ ist vor allem Altnau. Zwar hat die Flyerline eine eigene Niederlassung in Konstanz in Deutschland, aber in Altnau am Bodensee „sitzt der Kopf des Unternehmens“ und produziert wird auch nur dort. Denn das Preis-Leistung Verhältnis ist trotz teurem Schweizer Standort auch für viele Kunden in Deutschland unschlagbar. „Die Flyerline ist eine der ganz wenigen Druckereien, welche Produkte in der Schweiz für Deutschland und viele weitere Länder im EU-Raum herstellt und ausliefert“ erläutert Tomasi, „weil wir aufgrund schmaler und optimierter Prozesse, hoher Druckvolumen und einer schlanken Organisation sowie einer hohen Innovationsgeschwindigkeit und der modernsten Technik hier mit einigen Produkten wettbewerbsfähig sind.“ 

Ist der ein oder andere Online-Anbieter vielleicht bei Standardprodukten wie einem normalen Flyer mal billiger, so sind die Dinge, die bei der Flyerline gut laufen, fast konkurrenzlos. Außerdem will Tomasi nicht jeden Preiskampf mitgehen, zumal der immer zulasten von Qualität geht und auf dem Rücken des Teams ausgetragen werden würde: „Wir setzen auf den Standort Schweiz. Auf faire Arbeitsbedingungen und Leistungen für unsere Mitarbeitenden.“

Innovation ist dabei der Treiber. Konnte man anfangs „nur“ Flyer, Plakate und Visitenkarten bestellen, kann man heute  nebst den klassischen Druckprodukten wie Flyer, Postkarten, Broschüren, Geschäftsdrucksachen und Plakate  auch Verpackungen, POS & Displaymaterial, Messestände, Möbel, Trennwände, Aufkleber, Schilder, Sammelboxen und vieles mehr bestellen. Alles individuell nach Kundenwunsch bedruckt. Individuell und innovativ ist bei der Flyerline nicht nur das Sortiment, sondern auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Services. Finden Kunden nicht das gewünschte Druckprodukt im modernen Online-Shop, stehen ein Entwickler-Team und ein Sales-Team bereit, um maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können. Selbstverständlich unterstützt die Grafikabteilung die Kunden auch gerne bei der Erstellung von komplexen Layouts, beispielsweise für Verpackungen, Möbel oder Displays.

Über 145.000 Kunden hat die Flyerline mittlerweile, dazu zählen im B2B-Bereich auch Branchengrößen wie Aldi, Audi, Migros, Lidl, Volkswagen, McDonald’s, regionale Big-Player wie HolidayCheck oder Zeller und natürlich jede Menge private Kunden, die den ausgeklügelten Online-Service schätzen, bei dem eben nicht gesichtslose Automatismen agieren, sondern geschulte Grafiker auf Wunsch Rede und Antwort stehen und immer im Sinne der bestmöglichen Qualität für die Kunden agieren. 

Und so werden am Standort in Altnau zum Beispiel auch jede Menge Verpackungen für den deutschen Autokonzern in Wolfsburg entwickelt und hergestellt, inklusive der namhaften Tochtergesellschaften wie Audi und Porsche. Wenn der Dachträger ausgeliefert wird oder allgemein Zubehör, vor allem hochwertige Accessoires und ausgeklügelte Transportverpackungen gefragt sind, steckt oft die Kreativität aus Altnau dahinter. Dabei wird nicht nur die möglichst innovative und nachhaltige Verpackung mitbedacht, sondern auch die anspruchsvolle Logistik im gesamten EU-Raum zu den Zulieferbetrieben.

Das alles wird auch in Zukunft im Wesentlichen aus Altnau kommen. Während viele Druckereien nicht erst in der Corona-Pandemie schließen mussten, will die Flyerline am Standort noch mächtig investieren: „Im Jahr 2019 haben wir uns, bedingt durch unser Wachstum, dazu entschlossen, unsere Produktion zu erweitern“, erzählt der Unternehmer, „denn wir haben direkt neben unserem Firmengebäude bereits 2013 rund 2.500 m2 Bauland dazugekauft. Leider hat uns die Corona-Krise erstmal ausgebremst, doch seit etwa drei Monaten haben wir die Planung wieder aufgenommen und entwickeln den Neubau mit rund 1.800 m2.“

Saubere Idee

Sympathieträger, Verkaufsförderungsinstrument und dekoratives Give-away zugleich: Die Cleanfix-Robo-Box 

Um Sauberkeit dreht sich seit 40 Jahren alles beim Schweizer Traditionsunternehmen Cleanfix AG in Henau, die hoch technologisierte Reinigungsmaschinen für die industrielle Nutzung in über 85 Länder weltweit exportiert. Dabei ist die Vermarktung nicht immer ganz einfach. Doch mit einer nachhaltigen Verpackungsprodukt-Idee der Flyerline, die speziell für Cleanfix entwickelt wurde, ist das Produkt auf sympathische Weise den Kunden besser zugänglich gemacht worden: Dabei wurde die Ähnlichkeit eines typisch Schweizer Schokokusses mit dem knallroten, autonomen Industrie-Saugroboters genutzt, um einen neuen Sympathieträger zu kreieren. Vom Schokokopf in die Köpfe der Einkäufer weltweit. Wichtige Voraussetzungen dabei waren, dass der Sympathieträger bei der internationalen Zielgruppe gleichermaßen ankommt, einfach übergeben, per Post versendet und auffällig bei potenziellen Kunden platziert werden kann. Und so kreierte die Flyerline die Robobox, als Mini-Roboter mit Schokoküssen gefüllt, die selbst Kunden in Oman begeistert: „Wir haben uns sehr über den Mini Roboter RA660Nav gefreut. Er hat uns sofort das Wochenende versüsst!“

Innovation ist unser Treiber

Die Flyerline „baut“ dabei schon immer auf modernste Technologien, auch im Maschinenpark. Sei es im Bereich Bogendruck oder im Bereich von Large-Format-Print, in der die Flyerline ohnehin führend ist. 

Im Bereich Offsetdruck setzt die Flyerline auf bewährte und innovative Drucktechnologie aus Heidelberg, nicht jedoch auf den klassischen, konventionellen Offsetdruck. Hier kommt die Technologie des LEUV Drucks zum Einsatz, welcher ermöglicht, jede Art von Lacken auf das zu bedruckende Material aufzubringen. Ferner kann aufgrund der Technologie das Material direkt nach dem Druck weiterverarbeitet werden, denn es entstehen keinerlei Trocknungszeiten.  

Im Bereich LFP (Large-Format-Printing) werden starre und flexible Materialien bis zu einem Format von 3.20 x 1.60 Meter mit maximaler Dicke von 6 Zentimetern auf industriellem Niveau bedruckt. Dort entstehen beispielsweise Verpackungen, Displays, bedruckte Möbel und Allwetterleichtplakate®. Letztere kennt so ziemlich jeder … die Allwetterleichtplakate® aus Altnau kommen nicht nur bei Wahlkämpfen in der Schweiz zum Einsatz. Die Kunstoff-plakate sind dann so ziemlich an jeder Straßenlaterne zu sehen. 

Erst vor vier Wochen wurde der Maschinenpark mit der HP INDIGO 100K um eine der weltweit modernsten Digitaldruckmaschinen ergänzt. Dafür braucht es weniger den klassischen Drucker, sondern sehr computer- und digitalaffine Mitarbeiter: Lösungen statt Lösungsmittel! «Wir suchen aktuell dringend Operator für den Digitaldruck».

Apropos: Die Druckmaschinen arbeiten bei der Flyerline seit Jahren auf Wasserbasis und nicht mehr mit Lösungs-mitteln. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein werden gelebt: Seit dem 1.1. 2020 ist die Flyerline 100 Prozent klima-neutral! Natürlich ist klimaneutrales Drucken bei vielen Anbietern möglich – jedoch meist nur gegen Aufpreis. Bei Flyerline ist das eine Grundhaltung und gehört dazu. Ohne Mehrkosten. Ohne Schnickschnack.

Take Away individuell

Flyerline bietet seit einiger Zeit ziemlich erfolgreich innovative und nachhaltige Verpackungslösungen für klassische Take-away-Gerichte wie etwa Burger und asiatisches Essen, Popcorn und Pommes, aber auch allgemeine Foodboxen mit Tragegriffen oder integriertem Saucenhalter an. Die Nachfrage ist gerade im Bereich Lebensmittelverpackungen rasant gestiegen. Mit dem Knowhow und Erkenntnissen aus dem Markt wurde ein Sortiment an klassischen sowie neuartigen Take-away-Verpackungen entwickelt. Zentraler Aspekt war ein nachhaltiges und dennoch funktionales Material, das für die Verwendung diverser Lebensmittel geeignet ist. Dabei soll es Eigenschaften wie Hitze- und Kältebeständigkeit aufweisen sowie resistent gegen Kondenswasser und Speisefett sein. Die Take-away-Verpackungen der Flyerline werden alle mit einem Lebensmittelkarton produziert, der innen mit einer PE-Beschichtung behandelt ist. Der Karton ist FSC-zertifiziert und 100 Prozent abbaubar. Die Verpackungen werden nur auf der unbeschichteten äußeren Seite bedruckt.

Für Fingerfood und Snacks eignen sich am besten die Spitztüten, wahlweise erhältlich mit Henkel oder praktischer Flaschenhalterung.
Banderolen, Kissenverpackungen und Lunchboxen finden sich ebenfalls im Sortiment. 

Nachhaltigkeit ist bei Flyerline im Preis inbegriffen

Umweltschutz ist überhaupt ein Thema, das Tomasi, den Kunden und den Mitarbeitern besonders am Herzen liegt. Denn die moderne Arbeitswelt stellt immer häufiger die Sinnfrage. Nicht nur darauf muss die Flyerline in Zukunft Antworten finden. Auch der Alltag ist alles andere als alltäglich: „Flexibilität und Dynamik ist ein must have bei unseren Mitarbeitenden. In Spitzenzeiten sind bis zu 1000 Druckpositionen pro Tag abzuarbeiten und alle haben einen klaren Termin. Unsere durchschnittliche Durchlaufzeit für einen Auftrag beträgt 48 Stunden. Viele Produkte werden innerhalb von 24 Stunden nach Bestelleingang bereits ausgeliefert. Zudem haben unsere Kunden die Möglichkeit, rund 90 Prozent aller Produkte EXPRESS zu bestellen. Da wir also nie wissen, was genau an Aufträgen pro Tag reinkommt, erfolgt die Personalplanung sehr dynamisch. Das geht nur mit einem gut aufgestellten Team!“ Dass bei der Flyerline keine „Über-Flieger“ gesucht, wohl aber häufig „gemacht“ werden, ist ein weiterer Erfolgsgarant: „Ich bin selbst Quereinsteiger und nur darum habe ich bestimmte Dinge anders sehen können in der Branche. Wir arbeiten gerne und viel mit Quereinsteigern“ lacht Tomasi. Er bringt das Arbeitsklima bei Flyerline auf den Druck-Punkt: „Forever Start-Up!“

„Unsere Firmenkultur ist uns wichtig. Eine Du-Kultur ist bei uns selbstverständlich, genauso wie es Getränke, Kaffee und Früchte für alle gratis gibt. Zum Mittagessen treffen wir uns in unserer Firmenmensa zum Mittagessen und toben uns anschließend noch aus bei Tischtennis, Kicker, Dart oder an der Playstation. Unsere Firmenevents sind legendär. Unsere Ausflüge ebenso“, freut sich Tomasi. Eben ganz wie in der Startup-Szene. 

Dabei ist das Team in den knapp 19 Jahren seit der Gründung rasant gewachsen „und zwar nicht nur in der Anzahl der Teamplayer, sondern jedes einzelne Mitglied unserer Mannschaft wächst bei uns über sich hinaus». Dafür gibt es gute Gründe, erklärt der „ewige Gründer“: „Wir pflegen und leben einen Führungsstil, der sehr auf Eigenverantwortung und Selbstständigkeit baut. Wir haben eine eigenständige, offene und auf Werten basierende Firmenkultur. Quereinsteiger leben bei uns ebenso ihre Passion wie unsere Fachspezialisten. Das Flyerline Team ist multikulturell und unsere jüngeren Teammitglieder profitieren bei uns von den junggebliebenen. Unsere Hierarchie ist flach, die Entscheidungswege sind kurz. Nur so können wir innovativ, dynamisch und flexibel sein. Und darum sehen wir einer positiven Entwicklung entgegen und nutzen stets die Veränderungen der Zeit als unsere Chancen für unsere Entwicklung.“

Was das in der Praxis heißt, hat Corona deutlich aufgezeigt: Mit dem Lockdown im April 2020 brachen kurzfristig die Umsätze teilweise massiv ein. In kürzester Zeit machte die Flyerline eine Bedarfsanalyse, was der Markt genau in einer solchen nie dagewesenen Krise benötigt. Innerhalb von wenigen Tagen wurde ein komplettes Corona-Schutzkonzept Sortiment mit mehr als 25 Produkten erfolgreich auf den Markt gebracht – Spuckschutzwände aus Acrylglas in verschiedenen Größen, Desinfektionstische, Bodenmarkierungen, Trennwände, Face-Shields, Hinweisplakate und vieles mehr. Die Flyerline entwickelte sich innert kürzester Zeit zum aktuell führenden Anbieter solcher Artikel in der Schweiz.

Auch Homeoffice war bei der Flyerline schon immer machbar, wo eben machbar. Doch seit Corona noch mehr. Aufgrund des hohen Grades an automatisierten digitalen Prozessen im Haus der Flyerline war dies innerhalb kürzester Zeit umzusetzen. „Trotzdem freue ich mich, nach eineinhalb Jahren wieder im Büro mit meinen Mitarbeitern zu sein!“

Kunden-Geist

Das Coronajahr war herausfordernd und hat neben allen Schwierigkeiten auch neue Ideen befördert. Die Flyerline hat dabei eine Idee aufgegriffen und in der typischen Art nachhaltig und konsequent umgesetzt. Damit die Fussball-Clubs nicht vor leeren Rängen spielen mussten (und teils noch müssen), und die Fans dennoch, zumindest in Form eines Pappkameraden, dabei sein können, haben sie eine App entwickelt. Hierbei wird das Portraitfoto des Fans auf das gewünschte Club-Trikot oder die eigene Kleidung gesetzt. Dieser Torso wird als lebensgroßer Papp-Ausschnitt ausgedruckt und direkt im Stadion auf die Sitze gesteckt. Etwa für Hochzeiten und andere Anlässe besteht dieses Konzept bereits seit Jahren, nun konnte es für die Fussball-Club-Unterstützung umgesetzt werden. Eine Idee, die nicht nur die Zürcher Grashoppers begeistert nutzen. „Keine Geisterspiele“ sagte man sich da medienwirksam, denn „die Grashoppers glauben nicht an Geister“. Bei der Herstellung der Pappkameraden erhält jeder eine eindeutige Codierung. Sobald die Fans wieder live dabei sein können, können die Vereine, etwa im Rahmen eines Events, die Pappkameraden als Andenken übergeben.

Corona beschleunigt Entwicklungen, doch der Druckmarkt ist seit Jahrzehnten bereits „unter Druck“. Tomasi erinnert sich: „Vor rund 20 Jahren startete die Flyerline mit seinem Online-Angebot. Es galt, möglichst viele Printprodukte zu standardisieren. Wo am Anfang nur Flyer, Plakate, Postkarten und Visitenkarten zu den Standards gehörten, finden sich heute unzählige Produkte, auch sehr viele aus dem Bereich Werbetechnik, Verpackungen und Messebau. Ein klarer Trend ist die stetig sinkende Auflagenstärke bei den bestellten Drucksachen wie Flyer, Falzflyer, Broschüren, Postkarten und Geschäftsdrucksachen. Wo früher noch einmal pro Jahr eine hohe Auflage bestellt wurde, wird heute tendenziell eher öfter im Jahr mit einer eher kleinen Auflage pro Bestellung geordert. Das heißt, die Gesamtbestellmenge sinkt nicht wirklich, am Ende des Jahres wurde annähernd die gleiche Auflage bestellt wie früher, nur werden die Druckdaten immer wieder von den Kunden aktualisiert und pro Order kleinere Auflagen bestellt. Hier kommt natürlich auch sehr stark der Digitaldruck ins Spiel. Wirtschaftlich betrachtet war es früher, und damit meine ich vor über zehn Jahren, sinnvoller, einmal im Jahr eine Gesamtauflage zu bestellen, welche im Offsetdruck produziert wurde. Das war damals deutlich günstiger, als viele Bestellungen mit jeweils kleineren Auflagen zu bestellen. Heute ist das absolut anders. Wir produzieren Digitaldruck auf industriellem Niveau und da macht das ganze kostentechnisch keinen großen Unterschied mehr – bietet aber unseren Kunden eine sehr hohe Flexibilität. Selbstverständlich produzieren wir auch hohe Auflagen nach wie vor im Offsetdruck. Auch in diesem Druckverfahren sind wir mit einem breiten Maschinenpark sehr gut aufgestellt.

Ein sehr starkes Wachstum sehen wir im Bereich des LFP-Drucks (Großfromatdruck). In diesen Bereich haben wir in den letzten Jahren sehr viel investiert. Der LFP bietet beinahe unbegrenzte Möglichkeiten. Entstanden ist die Technologie ursprünglich aus dem Siebdruck. Heute läuft das Digital. Materialien wie Karton, Wellpappe, Kunststoff, Holz, Metall, Glas und vieles mehr werden hier bedruckt und weiterverarbeitet, zu Displays, Verpackungen, Möbeln, Sammelboxen und vielem mehr. Unserer Innovation und Kreativität sind hier fast keine Grenzen gesetzt.“

Und damit ist die Flyerline in der Nähe der Grenze bislang bestens gefahren …

Flyerline Schweiz AG
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