Die beiden „Aufsteiger des Jahres“ im neuen Schweizer Gault Millau 2019 wirken in der Bodensee-Region:

Walter Klose, der seit 20 Jahren im Gupf in Rehetobel (Foto) laut Gault Millau „die klassische Küche auf sehr hohem Niveau neu interpretiert“, erhielt neben dem „Aufsteiger“-Titel seinen 18. Punkt.

Das Gleiche gilt für die beiden Küchenchefs im St. Galler Restaurant Einstein Gourmet, Sebastian Zier und Moses Ceylan. Den beiden Senkrechtstartern, die im vergangenen Jahr ihren zweiten Michelin-Stern einfuhren, bescheinigt der Restaurantführer „eine avantgardistische, aufwendige Küche von internationaler Klasse“. Insgesamt 62 Lokale verzeichnet Gault Millau in der Ostscheiz. Davon sind drei 18-Punkte-Restaurants: neben Einstein Gourmet und Gupf noch das Schäfli in Wigoltingen, wo Christian Kuchler kocht. Auf einem guten Weg befindet sich auch Agron Lleshi, der im St. Galler Jägerhof die Nachfolge von Vreni Giger angetreten hat. Für ihn zückte Gault Millau den 16. Punkt. Mit 15 Punkten neu im Guide ist die Blume in Teufen, wo Jacob van Seijen am Herd steht. Zu den Gewinnern zählt auch Jucker’s Linde in Tägerwillen: Thomas Jucker, der mit seinem Restaurant vor zwei Jahren mit 12 Punkten ins Gault Millau-Ranking aufgenommen wurde, kann sich über den 13. Punkt freuen. Und Cornelius Speinle, der nach seinem Erfolg mit dem Restaurant „dreizehn Sinne im Huuswurz“ in Schlattingen ins Hamburger Fontenay als Küchenchef überwechselte, ist für den Guide der „Schweizer Star im Ausland“.