Die Caritas Konstanz ruft dazu auf, sich gegen die Fakten ignorierenden „Querdenker“ einzusetzen. Es sei wichtig, sich am 3. Oktober an Gegendemonstrationen zu beteiligen, um Corona-Leugnern zu zeigen, dass sie eine Minderheit sind. Diese Gegendemos müssten jedoch unter Beachtung der maximal möglichen Abstands- und Hygieneregeln stattfinden.

Neben dem erhöhten Infektionsrisiko, das von einer Großveranstaltung mit vielen Zugereisten ausgehen würde, wie sie die „Querdenken 711“ in Konstanz am Tag der Deutschen Einheit plant, geht es Caritas-Vorstand Andreas Hoffmann grundsätzlich um den Umgang mit Corona: „Wer dieses Virus nicht ernst nimmt und sich gegen – zum Glück – wirkungsvolle Maßnahmen stellt, gefährdet aktiv hilfsbedürftige Menschen und tritt die täglichen Bemühungen unserer Mitarbeitenden zum Schutz dieser Menschen mit Füßen.“ Hinzu komme, so Hoffmann, dass die Anti-Corona-Bewegung politisch rechten Gruppierung den Boden bereite. „Das brauchen wir weder hier bei uns am Bodensee noch irgendwo anders in Deutschland.“

Seit Beginn der Corona-Pandemie betreibt die Caritas Konstanz mit ihren über 800 Mitarbeitenden einen erheblichen Aufwand, um die ihr anvertrauten rund 3.000 hilfsbedürftigen Menschen in Pflege- und Betreuungssituationen vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen.

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Foto: Markus Spiske