Die Welt der Pflege ändert sich – und das Institut für soziale Berufe geht mit. Ab dem 1. September 2020 bieten die Standorte Ravensburg, Wangen, Bad Wurzach und Ulm die neue generalistische Pflegeausbildung an.

Die Diskussion um den Stand der Pflegeberufe hält deutsche Politiker und Politikerinnen schon seit geraumer Zeit in Atem. Ein Baustein in diesem Problemkonstrukt ist die grundlegende Strukturierung des Werdegangs. Durch die „Generalistik“ werden ab der zweiten Hälfte des kommenden Jahres nun drei Berufe, die bisher getrennt ausgebildet wurden, zusammengeführt. Krankenpfleger, Kinderkrankenpfleger und Altenpfleger erhalten ein gemeinsames dreijähriges Ausbildungsprogramm aus schulischen und praktischen Modulen, an dessen Ende die stolze Bezeichnung als Pflegefachmann oder Pflegefachfrau steht.

Mit der zukünftigen Vereinheitlichung soll auch der Ausbildungsort nicht mehr die Berufswahl einschränken. Die Generalistik kommt bundesweit und mit universeller Anerkennung auf Europaniveau.

Staatliche oder staatlich anerkannte Pflegeschulen übernehmen den theoretischen Teil, während für die betriebliche Ausbildung Krankenhäuser, Altenheime, Psychiatrien oder der ambulante Dienst zur Wahl stehen.

Institut für Soziale Berufe gGmbH | www.ifsb-rv.de

Text: Alexandra Tönies