D – Böhringen | Bald ist es soweit: Harry Ohlig wird seinen 1000. Halbmarathon in drei Jahren laufen. Sein Ziel ist dabei noch immer dasselbe – nämlich auf die Arbeit der Kinderhospize in Deutschland aufmerksam machen.

„Ich bin nicht mehr der, der ich am Anfang des Projekts Giganica war“, gibt der frühere Manager unumwunden zu. Und auch, dass es eine harte Zeit war, ein harter Kampf – körperlich, psychisch, persönlich. Doch von allem Unbill hat er sich nie unterkriegen lassen: „Ich geb nicht auf, sondern suche immer nach neuen Wegen.“ Mittlerweile hat er die Erde ein halbes Mal umrundet und dabei 27 Paar Schuhe verschlissen.

„Aber es geht nicht um mich – mein Einsatz ist nichts im Vergleich zu dem, was Eltern durchleiden müssen, die ihre Kinder verlieren“, sagt Harry Ohlig. Darum läuft er auch nach der magischen Marke von 1000 weiterhin jeden Tag einen Halbmarathon, um Aufmerksamkeit für verschiedene Kinderhospize zu schaffen und auch Spenden für sie zu sammeln. Wer möchte, kann ihn auf seiner üblichen Route zwischen Böhringen und Gundholzen begleiten. Am wichtigsten ist dem Dauerläufer aber, dass man sich mit dem Thema Kinderhospiz auseinandersetzt und möglichst selbst aktiv wird: „Denn nur so kann man die Welt verändern – mit persönlichem Einsatz.“

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