Nach fast 10 Jahren auf der Insel Mainau zieht die Konstanzer Hochzeitsmesse im Februar ins BODENSEEFORUM KONSTANZ. Welche Vorteile für Aussteller, welche neuen Impulse für die Besucher versprechen sich die Veranstalter von dem neuen Standort?

Bodenseeforum Konstanz, Krehl+Girke Architekten, Aussenansicht Uferpromenade am Seerhein, Juni 2017

80% der Aussteller, die auf der Mainau dabei waren, haben bereits zugesagt, damit ist Alexandra Praschberger sehr zufrieden. Sie verantwortet mit der Hochzeitsmesse die erste Messe, die das BODENSEEFORUM KONSTANZ selbst veranstaltet. „Wir wollen Impulsgeber sein, die Besucher sollen mit vielen neuen Ideen nach Hause gehen. Heute müssen Messen den Besuchern einen Mehrwert bieten, der noch über die Angebote der Aussteller hinaus geht.“ Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm unterhält und informiert, es gibt nicht nur die gewohnte Modenschau, sondern auch Mini-Tanzkurse sowie Workshops zu Dekoration und zur allgemeinen Organisation des schönsten Tages im Leben.

Alexandra Praschberger ist glücklich über die Zusagen vieler qualitativ hervorragender Aussteller. „Die Modenschau gestaltet ein Vorarlberger Unternehmen, das auch die Messen in St. Gallen und Zürich begleitet, die Tanzkurse bietet eine Konstanzer ADTV-Tanzschule an.“ Großen Wert legt sie auf den regionalen Aspekt, die meisten Aussteller kommen aus der direkten Umgebung, egal ob im Bereich Brautmoden, Schmuck oder Schnittblumen. Neu im Aussteller-Portfolio sind außergewöhnliche Locations und Hotels.

Praschberger möchte einen umfassenden Überblick über nachhaltige Möglichkeiten, Hochzeit zu feiern, bieten, die Branche ist aber jung und noch nicht sehr groß, und für viele passt eine Messe noch nicht ins Marketing-Konzept. „Wir freuen uns, dass wir eine junge Designerin aus Überlingen gewonnen haben, die auch nachhaltig produzierte Brautmode schneidert.

Der Wechsel von der Mainau ins moderne, lichtdurchflutete BODENSEEFORUM KONSTANZ sorgt automatisch für neue Akzente. „Unser Team bietet einen frischen Blick. Wir können komplett neu und nach den Wünschen der Aussteller planen.“ Ein einheitliches Erscheinungsbild der Gesamtfläche sorgt für Übersicht und eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit zu individueller Standgestaltung. Für Modenschau und Musikerauftritte sowie Interviews mit Spezialisten aus der Branche steht eine große Bühne bereit. Es wird einen Extra-Catering-Bereich geben und die Räumlichkeiten im ersten Stock sind für Workshops und Impulsvorträge vorgesehen. Bei passendem Wasserstand präsentiert sich ein Schifffahrtsunternehmen am Anlegesteg direkt vorm Haus. Das Team will mit dem breitgefächerten Programm nicht nur das Brautpaar, sondern auch Eltern, Trauzeugen, Brautjungfern ansprechen. Alexandra Praschberger stellt die gute Erreichbarkeit – auch für Schweizer Besucher – heraus: „Der Weg über die Grenze zu uns ist kurz, der nahe Groß-Parkplatz vereinfacht die Anreise per Auto, der Bus hält direkt vor dem Haus und zum Bahnhof Petershausen sind es nur wenige hundert Meter.“

Den Zeitpunkt im Februar sieht sie positiv: „So kann man das Thema Winterhochzeit bespielen, das haben viele Aussteller noch gar nicht entdeckt.“ Auch der neue Trend Boho- und Vintagehochzeit findet einen Platz im Kreis der Anbieter von Schmuck, Fashion, Fotografie, Floristik, Musik. Sogar die großen Kirchen sind vertreten. Man darf also gespannt sein, was das BODENSEEFORUM KONSTANZ hier im Februar auf die Beine stellt.

08.-09.02.2020 | BODENSEEFORUM KONSTANZ, Reichenaustraße 21, D-78467 Konstanz | www.hochzeitsmesse-konstanz.com

Text: Tanja Adamski