Raus aus dem Home-Office, rein ins Hotel

Gerade rechtzeitig vor Pfingsten, am  29. Mai, dürfen in Baden-Württemberg und in Vorarlberg Beherbergungsbetriebe, zu denen neben Hotels und Pensionen auch Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze zählen, wieder öffnen. Auch Freizeitparks in Baden-Württemberg profitieren von der neuen Verfügung. Auflagen gibt es allerdings hier wie dort.

Und die sind hinlänglich bekannt: Gäste sind gehalten, den Mindestabstand einzuhalten. Personen ab sechs Jahren müssen an der Rezeption eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung tragen; in Fluren und Treppenhäusern wird dies ebenfalls empfohlen. Die Zimmer können mit der Anzahl an Personen belegt werden, die nach der allgemeinen Corona-Verordnung im privaten Bereich zusammenkommen dürfen. Das sind derzeit fünf Personen aus unterschiedlichen Haushalten. Bei Gästen, die in einem Haushalt leben, besteht keine Obergrenze bei der Zimmerbelegung.

„Bis auf weiteres geschlossen“: dieses Bild ist ab 29. Mai zum Glück Geschichte

Erstaunlich erscheint folgende Vorgabe unter §5 der Corona-Verordnung: „Textilien, die in Kontakt mit den Gästen eingesetzt werden, sind nach jedem Gast auszutauschen. Davon umfasst sind insbesondere Handtücher, Bettwäsche und Tagesdecken.“ War das nicht schon immer so? Und auch, dass „das von den Gästen benutzte Geschirr und Besteck mit einem geeigneten Reinigungsmittel und einer Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius zu spülen“ ist, sollte doch eigentlich zu jeder Zeit selbstverständlich sein …

Für die gastronomischen Angebote in Hotels wie die Ausgabe von Frühstück gelten natürlich die gleichen Vorschriften wie für Restaurants. Ebenso die Gästedokumentation im Hotel.

Auch Vorarlberger Schutzhütten dürfen ab 29.5. wieder Wanderer beherbergen. Sogar Gemeinschaftsschlafräume können genutzt werden, „wenn gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von zwei Metern eingehalten wird; oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann“, so der O-Ton der Verordnung. (cab)