Nur rund 10 Prozent der deutschen Gewässer und 20 Prozent der Seen sind laut der neuesten Wasserrahmenrichtlinie des Bundesumweltministeriums und Umweltbundesamts (UBA) ökologisch intakt. Darunter auch der Bodensee, dessen ökologischer Zustand aktuell mit „gut“ bewertet ist. Die Bewertung des Zustands der Gewässer ist Voraussetzung für die Bewirtschaftungsplanung. Ziel ist es, dass die Gewässer mindestens den guten Zustand erreichen. Bei diesem weicht der Zustand nur geringfügig vom Referenzzustand ab. Wird dieses Ziel nach Auswertung der regelmäßigen Gewässerüberwachung nicht erreicht, müssen Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Zustands ergriffen werden.

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Beitragsbild: Der Bodensee – hier zu sehen die Liebesinsel bei der Halbinsel Mettnau – befindet sich laut Auswertung des Bundesumweltministeriums und Umweltbundesamts (UBA) in einem guten ökologischen Zustand | (c) REGIO / Achim Mende