A – Hohenems | bis 08.10. | Heuer stellt das Jüdische Museum Hohenems grundsätzliche Fragen: Wie steht es um das Geschlecht Gottes? Und warum entstand vor 400 Jahren eine jüdische Gemeinde in Hohenems?

Vor 400 Jahren ermöglichten die Hohenemser Reichsgrafen die Gründung der ersten bedeutenden jüdischen Gemeinde im Alpenraum. Zwölf jüdische Familien siedelten sich daraufhin in Hohenems an. Das Jüdische Museum Hohenems lädt zur genauen Betrachtung der damaligen Verhandlungen, zu Vorträgen und Lesungen zur Situation europäischer Juden an der Schwelle zur Neuzeit.

 

Zudem eröffnet es einen Diskurs über „Heiligkeit und Geschlecht“ und begibt sich auf die Suche nach der weiblichen Seite Gottes. Die Ausstellung ist ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Museum of the Bible, Washington und dem Jüdischen Museum Frankfurt. Sie stellt die Frage nach der Beziehung zwischen Monotheismus und Geschlecht, nach dreitausend Jahren symbolischer Macht und Ungleichheit zwischen Männern und Frauen.

bis 02.07. „400 Jahre Schutzbrief“, bis 08.10. „Die weibliche Seite Gottes“ | Jüdisches Museum Hohenems, Schweizer Str. 5, A-6845 Hohenems | +43 (0)5576 73 98 913 | www.jm-hohenems.at