D – Konstanz | 05.05.-24.06. | Der am Bodensee lebende Künstler Florian Schwarz untersucht in seinem Kunstprojekt „Nicht Anfang und nicht Ende“ verschiedene Facetten der Migration innerhalb Europas.

Das multimediale Projekt aus Fotografien und Textarbeiten reflektiert die Vision „Europa“ und thematisiert die geistigen und geografischen Grenzen, die dieser Vision entgegenwirken. Vier Randgebiete Europas unterteilen die Ausstellung in mehrere Kapitel: Der Bogen spannt sich von den Wäldern Lapplands bis hin zu den Olivenhainen Kretas, von einer Roma-Siedlung im portugiesischen Sintra bis hin zum Leuchtturm von Solina an der rumänischen Schwarzmeerküste. Ausgestellt werden die Arbeiten am Hauptzoll, an der Konzertmuschel im Stadtgarten und an der Außenfassade der Mensa der Hochschule Konstanz (HTWG).

Ebenfalls ab Mai ist eine imposante Installation aus Ton-Talern zu sehen. Sie tragen Symbole, die an den mittelalterlichen Alltag und ans Konziljubiläum erinnern. Geschaffen wurden sie von der inklusiven Kunstgruppe „Galerie mit Nebenwirkung“.

05.05.-24.06. | Ton-Taler-Teppich, Innenhof des Rathauses, Kanzleistraße 13/15, D-78462 Konstanz
25.05.-11.07. | „Nicht Anfang und nicht Ende“, drei Ausstellungsorte in D-78462 Konstanz
www.konstanzer-konzil.de

Foto 1: Florian Schwarz; Foto 2: Kirstin Kersting