Das Theater Konstanz dreht zum Jahresende nochmal voll auf! Von Feiertagsmüdigkeit und Winterschlaf keine Spur. Gespielt wird in allen drei Spielstätten – auch an den Weihnachtsfeiertagen, zwischen den Jahren und an Silvester.

In der Werkstatt dreht sich im Monolog „All das Schöne“ mit Dominik Puhl alles um Dinge, die das Leben lebenswert machen: Ein siebenjähriger Junge schreibt eine solche Liste, die im Erwachsenenalter bei einer Million Dingen endet wie Eiscreme, der Geruch von alten Büchern oder die ganze Nacht durchreden. Das lebensbejahende Stück von Duncan Macmillan über das Thema Suizid ist komisch, berührend und niemals sentimental.

Mit seinem Soloprogramm „Kurz vor Kuss“ bringt Jonas Pätzold einen Liederabend in die Werkstatt, und im Großen Haus kommen „Anna Karenina“ nach dem Roman von Leo Tolstoj sowie die Kriminalkomödie „Die 39 Stufen“ von John Buchan und Alfred Hitchcock auf die Bühne. In der Spiegelhalle erzählt Sasha M. Salzmann in „Muttersprache Mameloschn“ von einer typischen Familie: Großmutter, Mutter und Tochter, die nicht mit, aber auch nicht ohne einander können.

Und was wäre die Weihnachtszeit ohne Familienstücke! In diesem Jahr „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ (ab 6 Jahren) sowie die das verrückte musikalisch-maschinelle Tanz- und Figurentheater „Angeknipst!“ (ab 3 Jahren). (th)

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Beitragsbild: Theater Konstanz, Anna Karenina