Was darf derzeit geöffnet bleiben und was nicht? Ganz so einfach zu durchschauen, ist das für Kunden aber auch Geschäftsinhaber nicht immer. Nach dem Beginn des zweiten Lockdowns in Deutschland am 16. Dezember gilt eine offizielle Übersicht des Landes Baden-Württemberg mit allen geschlossenen und offenen Läden, Einrichtungen und Aktivitäten. Seit 11. Januar darf der Einzelhandel per „Click und Collect“ verkaufen und bestellte Ware auch an der Ladentür abgeben.

Bei Dingen des täglichen Bedarfs wie beispielsweise Lebensmitteln, Drogerie-Artikeln oder Arzneimitteln ist die Regelung eindeutig. Aber in anderen Bereichen erschließt sich nicht sofort, warum das eine sein darf, das andere hingegen nicht. Wer sein Auto vor den Feiertagen noch auf Hochglanz bringen will, kann aufatmen, die Autowaschstraßen sind geöffnet. Und auch Lotto kann man trotz Lockdown spielen, allerdings dürfen nur noch die Annahmestellen geöffnet bleiben „mit überwiegendem Anteil erlaubter Ware“, also Lebensmittelmärkte oder Kioske. Der Buchhandel ist explizit nicht erwähnt, darf somit, weil Kioske mit dem „Verkauf von zulässigen Sortimentsteilen“ geöffnet bleiben können, derzeit nur Zeitungen und Zeitschriften an der Ladentür verkaufen? Bei Blumenläden ist nur ein Lieferdienst erlaubt. Hingegen dürfen nach der aktuellen Aufstellung auch Bürofachmärkte  sowie Fotostudios öffnen, obwohl dies zunächst verneint wurde. Baumärkte, die während des ersten Lockdowns großen Zulauf erfuhren, bleiben nun geschlossen.
Wer sich genauer informieren möchte, was im Ländle bis zum aktuell angekündigten Ende des zweiten Lockdowns möglich ist, findet die Liste hier: Übersicht der geschlossenen und geöffneten Einrichtungen und Aktivitäten
(sg)

Foto: Tim Mossholder