Der Hamburger einer großen Fast-Food-Kette kostet 4,29 Euro. Genau 28 Minuten muss ein Beschäftigter im Schnellrestaurant aktuell arbeiten, um sich diesen Burger leisten zu können. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) im Landkreis Konstanz fordert jetzt ein Ende der Niedriglöhne bei McDonald’s, Burger King & Co. „Die Mitarbeiter stehen rund um die Uhr an der Fritteuse oder an der Verkaufstheke, bekommen dafür aber meist nur den Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde“, kritisiert Claus-Peter Wolf von der NGG Baden-Württemberg-Süd. Die Gewerkschaft verlangt „armutsfeste Löhne“ von mindestens 12 Euro pro Stunde. Hintergrund ist die laufende Tarifrunde zwischen der Gewerkschaft NGG und dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS). Die Arbeitgeber haben ein spürbares Lohn-Plus bislang vehement blockiert. (cab)