2022 wird Ferrari 75 Jahre feiern können; im Autohaus Gohm, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1906 zurückreichen, begann 1981 das „Cavallino Rampante“, das Markenzeichen der roten Flitzer aus Italien, zu galoppieren. Und wie. Heute ist Gohm einer der wesentlichen Partner von Ferrari und betreibt neben dem Stammhaus in Singen auch Niederlassungen bei Stuttgart und in Wien. Für die Region und insbesondere für Singen ist das Traditions-Haus ein Glücksfall. Zum einen, weil es absolute Wertigkeit und Luxus in einer sonst eher beschaulichen Gegend verkörpert, zum anderen, weil es als Nukleus auch das regionale Netzwerk im absoluten Premiumbereich maßgeblich vorantreiben half. Bis heute. Tradition und Moderne ziehen sich dabei durch alle Bereiche, wie der ferrari-rote Faden.

Der Mythos der Familiendynastie Ferrari und die bewegte Geschichte des Autohauses Gohm sind dabei untrennbar miteinander verbunden. Film- und Musikstars machen die italienische Wagenschmiede auf der einen Seite, der Rennsport auf der anderen Seite zur Ikone. Ja sogar der Papst besitzt einen weißen Wagen mit dem sich aufbäumenden Pferd.

Und so manche prominenten Ferraristi finden immer wieder den Weg von überall her nach Singen. Doch Verschwiegenheit ist nur eine der vielen Tugenden, auf die man im Hause Gohm zählen kann. Was hier jeder Liebhaber der italienischen Luxusflitzer indes findet, ist eine überaus große Auswahl an aktuellen Fahrzeugen und auch solchen von Vorbesitzern, die es in der Tat zu erwerben gilt, denn Ferraris werden nicht selten zugeteilt, statt bloß verkauft. Und nicht nur in Singen findet man bei Gohm ein leidenschaftliches Team, das jederzeit ruhige Professionalität ausstrahlt. Selbst die Werkstatt gleicht eher einem Labor, und hektisch wird es hier nur, wenn in den hellen Hallen ein Motor donnernd testgestartet wird und die Herzen mit dem Kolbenrhythmus höherschlagen. „Essere Ferrari“, beschwört Tradition und Teamgeist der Roten und kann mit „wir sind Ferrari“ übersetzt werden.

Etwas sachlicher klingen da die Leitsätze des Autohauses Gohm: „Professionalität, Zuverlässigkeit und bedingungslose Hingabe sind Leitsätze unserer Unternehmenskultur!“

Was da nicht steht, ist, was man nur fühlen kann. Nicht umsonst pilgern am Sonntag Heerscharen von Männern und Söhnen – übrigens zunehmend auch Frauen und Töchter! – nach Singen in die Automeile und pressen sich die Nasen an den Schaufenstern des edlen Autohauses platt (Putzkräfte haben übrigens nach Neupräsentationen deutlich mehr zu wienern als gewöhnlich). Und vielfach wird der Schwur im Angesicht der edlen Flitzer getan: „Wenn ich mal groß bin, kaufe ich dir auch einen Ferrari!“

Eine generationenüberdauernde Leidenschaft

Eine generationenüberdauernde Leidenschaft. Denn Ferraris sind ohnehin auf Dauerhaftigkeit ausgelegt. Deshalb existieren die meisten der gefertigten Exemplare noch und sind dank der Sorgfalt, mit der ihre Besitzer sie in Schuss gehalten haben, effizient und sicher auf den Straßen unterwegs. Das nachhaltigste Auto ist ohnehin das Auto, das ein Leben lang – im Falle Ferrari sogar mehrere Leben lang – bewegt und gehegt wird.

Meist allerdings kauft man oder frau sich irgendwann später einmal selbst einen Ferrari und vererbt ihn weiter. Das unbeschreibliche Gefühl, das edle Autohaus in Singen betreten zu können und endlich zu sagen: Heute gönn’ ich mir!
Genau für diesen Moment ist alles bei Gohm ausgelegt: Schon das Gebäude bereitet einen freundlichen Empfang, hell, großzügig, geschwungene Linien, lustvolle Rundungen, edle Hölzer, duftendes Leder und jede Menge italienisches Designempfinden. Auf mehreren Monitoren werden verschiedene Videosequenzen gezeigt, von der Formel 1 über die Ferrari Challenge Serie, in welcher erprobte Piloten um das Sieger-Treppchen kämpfen, bis hin zu speziell von Gohm organisierten Ausfahrten, immer wieder gerne auch in der Bodenseeregion. „Den Mythos erlebbar machen“, lautet die Lebensaufgabe.

Während andernorts Einkaufserlebnis künstlich erzeugt werden muss, schöpft man hier aus dem Vollen. In jedem Winkel Faszination. Hier kann man bei einem duftenden italienischen Espresso schwelgen; Fahrzeuge betrachten, Hände über metallische Rundungen gleiten lassen, in der Hocke der aerodynamischen Seitenlinie folgen.

In der Molteni-Couch des Ateliers wird sich viel Zeit für die Individualisierung von Ex- und Interieur genommen; Lackierungen, Leder, Farbkombinationen. Sportaccessoires, passendes Gepäck – man kann schon einen besonderen Tag hier verbringen, Muster anfassen, Lackproben glitzern sehen.

Wohltuend nicht zuletzt die freundlichen, zurückhaltenden Mitarbeiter, die Kompetenz, aber auch italienische Lockerheit zwischen all den schönen Autos versprühen, über allem liegt ein Gefühl des „Willkommenseins“. Kein Wunder, bringt es Ferrari bei seinem neuen Modell „Roma“ schlicht auf den Punkt: „La Nuova Dolce Vita“.

Und das ist auch schon die aktuelle Herausforderung: Mit Tradition und Moderne elegant in die Zukunft. Brand Manager Christoph Helbach erklärt es im Verkaufsgespräch so: „Die Digitalisierung ist heute ein ebenso wichtiger Bestandteil der Markenidentität. Wir können heute Autos 1:1 digital konfigurieren, das hilft uns, den Traum des Kunden genauso umzusetzen, wie ihn dieser sich immer vorgestellt hat. Der persönliche Kontakt und die einhergehende Beratung sind dabei nach wie vor essenziell.“  

Christoph Hellbach nimmt uns mit auf diese einzigartige und exklusive Customer-Experience, lässt uns in die Rolle eines Kunden schlüpfen und präsentiert uns so den neuen Ferrari Roma.

Mit dem Roma hat Ferrari ein Auto auf den Markt gebracht, dass es so bei der italienischen Firma noch nicht gab. Die perfekte Symbiose von klassisch und modern. Inspiriert durch die geschwungene Formgebung der 50er- und 60er-Jahre erregt er in Fachpresse und beim Publikum schon bei der Premiere große Aufmerksamkeit. Die runden Formen zitieren den legendären 250 GT, ebenso die „Shark Nose“, ein sehr charakteristisches Merkmal der damaligen Zeit. Und bei aller Nostalgie, die stilistische Reinheit zu bewahren, hat der Roma die beste aerodynamische Leistung seiner Klasse.

Mit der Frontmotor-Bauweise entdeckt der Roma das Konzept sportlicher Eleganz neu. In der Ahnenreihe des größten und legendärsten Ferrari belebt der Roma damit die Linie der reinrassigen Autos neu, die mit einfachen, aber eleganten Formen und einem 2+ Fastback-Coupé-Design die Legende einst befeuerten.

Die fließende Linie wirkt dadurch noch gestreckter: Lange Schnauze, knackiger Hintern, dezentes Muskelspiel – so muss ein Sportfahrzeug sein. Die perfekte Ausbalancierung von Stil und Technik findet sich auch in der Transaxle-Bauweise wieder: das Gewicht ist vorne und hinten perfekt verteilt. Rennstrecke oder Langstrecke meistert der Roma dabei gleichermaßen gekonnt.  

Und im Kofferraum bleibt immer genug Platz, um beim nächsten Wochenend-Ausflug an die kurvenreiche Côte d’Azur nichts missen zu müssen; ob Garderobe für Strand oder Casino – Cary Grant und Grace Kelly lassen grüßen.

Wir hingegen lassen uns von den sanften Hügeln der Bodenseelandschaft in ihre kurvenreichen Hinterlandsträßchen entführen. Der satte Motorsound begeistert, ein ferrari-typischer Klang, der „ab Werk einzigartig“ sein muss, verführt dazu, selbst bei kühlen Temperaturen bei offenem Fenster zu lauschen. 

Mit Tradition und Moderne elegant in die Zukunft

Klassische Linien in der Landschaft, moderne Technik im Fahrzeug selbst: Angetrieben vom preisgekrönten 3,9l V8 BiTurbo, sprintet das neue Pferd im Stall in 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das 8-Gang Automatikgetriebe schaltet je nach Fahrmodus knackig sportlich oder komfortabler. Der Roma lässt sich damit im dichten Verkehr bequem bewegen, fährt sich im Grenzbereich aber wie ein Rennwagen – so muss Ferrari!

Der Innenraum beherrscht ebenfalls die perfekte Balance von Eleganz und Sportlichkeit. Ein Dual-Cockpit Concept lässt einerseits alles Wesentliche auf den Fahrer zugeschnitten erleben, andererseits soll sich der Passagier ebenfalls in das Fahrerlebnis eingebunden fühlen, fast wie ein Copilot. Edle Materialien, ein Hauch Formel 1 und digitales Understatement bestimmen die geschwungenen Linien.

Über den zentralen Touchscreen lassen sich sämtliche Funktionen bequem steuern. Der Drehzahlmesser sieht verblüffend echt aus, ist aber digital. Modern und klassisch eben. Bei längeren Fahrten kann dieser komplett durch die Navigationsansicht ersetzt werden. Der breite Bildschirm zeigt ebenso alle wichtigen Fahrzeugdaten. Auch der Beifahrer sieht auf einem kleinen Screen über dem Handschuhfach die Einstellungen. Alles elegant, leicht, schwebend.

Das der Roma kein Blender ist, zeigt überdies das optionale Matrix LED-Scheinwerfersystem, das die Sichtbarkeit auf der Straße erhöht, indem Fernlicht verwendet wird, ohne die Autofahrer nach vorne oder in die entgegengesetzte Richtung zu blenden. 

Ein Lichtblick eben!

Am Ende eines erlebnisreichen Tages lassen wir uns im Atelier die technischen Möglichkeiten der digitalen Konfiguration vorführen und genießen mit Blick auf den Ferrari Roma im Showroom nochmals einen Espresso, natürlich aus einer klassischen Siebträgermaschine: Modernität und Tradition eben, oder anders ausgedrückt: „La Nuova Dolce Vita“.

Autohaus Alfred Gohm GmbH
Georg-Fischer-Straße 65
D-78224 Singen
+49 (0)7731 94630
www.gohm.de