Zum 10-jährigen Jubiläum der Aufnahme von 111 prähistorischen Alpenraum-Pfahlbauten in die UNESCO-Welterbeliste beschäftigen sich fünf Archäologinnen und Archäologen in einem Food Blog mit der Ernährungsweise der Menschen in der Jungstein-  und Bronzezeit.

Im feuchten Boden unter Ausschluss von Sauerstoff haben sich Holz, Pflanzenreste, Textilien und Tongefäße hervorragend erhalten. Deshalb lässt sich die Lebenswelt der Pfahlbauer bis ins Detail rekonstruieren. Speiseabfälle wie Tierknochen, Krusten in Tontöpfen oder verkohltes Getreide zeigen, was die Menschen damals gegessen haben. In einem wöchentlichen Blog schaut das Team den Pfahlbauern in die Töpfe und den Vorratsschrank: Gab es immer nur Brei und Fladenbrot, oder wurde bei einem Fest ein ausgefeiltes, mehrgängiges Menu aufgetischt? Welche Zubereitungsmethoden waren bekannt, wurde bei Pfahlbauers flambiert, gratiniert, dressiert und sautiert? Und wie mundeten die Pfahlbaugerichte?

Wer’s wissen möchte, dem sei die monatliche Koch-Challenge auf den Spuren der Pfahlbauer-Küche empfohlen. Kochspaß, gepaart mit jeder Menge Informationen und Erkenntnissen.

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Foto: AATG