Statt wie gewohnt im Frühjahr findet Pink Apple – das 1997 im thurgauischen Frauenfeld gegründete Filmfestival mit schwulem, lesbischem und transgender Inhalt – nun im Herbst statt. Und in einer anderen Form.

Das 23. Festival zeigt vom 20. Oktober bis 15. Dezember jeden Dienstagabend vier Filme sowie weitere Filme an den Wochenenden vom 21./22. November in Zürich und vom 27. bis 29.11. in Frauenfeld. Insgesamt stehen rund 25 verschiedene Langfilme und zwei Kurzfilmprogramme zur Auswahl. Eröffnet wird das Festival mit dem deutschen Coming-of-Age-Spielfilm „Futur Drei“ (D 2020) über eine Dreierbeziehung in einem Berliner Flüchtlingsheim unter jungen Erwachsenen mit iranischen Wurzeln. Mit „Kokon“ (D 2020) ist ein weiterer Coming-of-Age-Film an der Closing Night zu sehen, in dem sich zwei pubertierende Mädchen mit den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens herumschlagen. Im Fokusthema erinnert Pink Apple 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs an die Verfolgung und Ermordung von queeren Menschen während des Nationalsozialismus. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen, Podiumsgesprächen und Preisverleihungen rundet das Festival ab. (bz)

23. Pink Apple: 20.10.–15.12.

21./22.11., CH-Zürich
27.–29.11., CH-Frauenfeld
www.pinkapple.ch