Wer aktuell bei seinen einsamen Spaziergängen darauf achtet, sieht immer öfter von Kindern gemalte Regenbogen an Fenstern und Türen. Dahinter steckt eine Aktion, die derzeit nicht nur rund um den Bodensee grenzübergreifend läuft. Kinder in Italien und Spanien sollen die Ersten gewesen sein, die Regenbogen gegen Corona gemalt haben.

Die bunten Bilder wollen Hoffnung und Mut machen. Manche sind mit „Alles wird gut“ betitelt. Die gemalten Regenbogen weisen aber auch darauf hin, dass hinter dieser Tür oder jenem Fenster Kinder wohnen, denen es derzeit besonders schwer fallen dürfte, die Ferien bei schönstem Wetter hauptsächlich zuhause verbringen zu müssen und kaum draußen spielen zu dürfen.

Ein Zeichen für alle Kinder, die diese Bilder sehen, dass es viele Leidensgenossen in der Nachbarschaft gibt, die ebenfalls wenig raus dürfen. Und gleichzeitig eine Einladung, mitzumachen, sich malend die Zeit zu vertreiben, das eigene Haus mit einem Regenbogen zu schmücken und damit anderen, die das Kunstwerk sehen, Freude zu bereiten.

regenbogenbunt auch die Straßen

Übrigens unter dem #RegenbogenGegenCorona können Eltern die Werke ihrer Kinder auf Twitter teilen.

Text + Fotos: Stefanie Göttlich