Zum siebten Mal ausgeschrieben und hängt man drei Nullen an, ergibt das die Summe des mit 7.000 Euro dotierten „Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autoren und Autorinnen nichtdeutscher Muttersprache 2021“. Bis zum 14. Februar können noch Beiträge eingereicht werden.

„Der Hohenemser Literaturpreis zeichnet ein Abbild unserer Gesellschaft, indem er aktuelle Themen wie das Fremdsein und die Identität zum Schwerpunkt hat. Die literarische Auseinandersetzung kann so ein Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis sein“, so der Bürgermeister der Stadt Hohenems, Dieter Egger.

Seit 2009 veranstaltet, trägt der Preis dazu bei, die kulturelle Vielfalt der von Einwanderung geprägten deutschsprachigen Literaturszene hervorzuheben. Die Geschichte und Kultur des Dreiländerecks wurde stets durch Zuwanderung geprägt. So blickt auch die Stadt Hohenems auf eine Geschichte zurück, die seit Jahrhunderten durch kulturellen Austausch und grenzüberschreitende Beziehungen geprägt ist.

Die Preisverleihung findet am 26. Juni als Höhepunkt eines neu konzipierten Rahmenprogramms, der „Literatu•R•äume 2021“, statt. „Literatur darf und soll erlebt werden. Mit dem vielseitigen Rahmenprogramm ‚Literatu•R•äume 2021‘ möchten wir das Thema der Bevölkerung näherbringen und es spürbar machen“, so die neue Kulturstadträtin Erika Kawasser.

Ausschreibung und Teilnahmebedingunge:
www.hohenems.at/literaturpreis