„Varlin/Moser: Exzessiv!“ heißt es im Museum zu Allerheiligen Schaffhausen. Die beiden Zürcher Maler Varlin (Willy Guggenheim, 1900–1977) und Wilfrid Moser (1914–1997) sind Schlüsselfiguren der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts. Sie haben sich gegenseitig gekannt und geschätzt. Beide analysierten die Welt aus der Distanz, waren kritisch und kompromisslos. Das Museum stellt ihr umfangreiches Werk ins Zentrum einer großen Ausstellung, die auf ein existenzialistisches Realismus-Verständnis fokussiert, das die beiden Künstler zu ihrem je ureigenen Idiom entwickelt haben. Präsentiert werden Werke aus allen Schaffensphasen, darunter selten und noch nie in dieser Breite gezeigte Spätwerke. (bz)

bis 25.09.
CH-8200 Schaffhausen
www.allerheiligen.ch

Bildnachweis: Wilfrid Moser, Motocross, 1963, Öl auf Leinwand, Privatbesitz