Statt dem 19. November wird es nun der 10. Dezember. Dann endlich öffnet eines der größten Einkaufscenter in der Region seine Türen. Wegen Corona musste die Eröffnung verschoben werden. Kurzfristig wurde ein Baustopp verfügt, weil 87 Baustellen-Mitarbeiter positiv getestet wurden.

Nun mussten sich neugierige Kunden noch etwas in Geduld üben. Im Cano hofft man, trotz verspätetem Start noch vom Weihnachtsgeschäft profitieren zu können. Die Centerleiterin hat jedoch eingeräumt, dass es bei den Gastronomen noch Verzögerungen geben könnte.

Gegenüber dem Bahnhof und am Beginn der Haupteinkaufsachse August-Ruf-Straße gelegen, empfängt das Cano demnächst die Besucher zum Einkaufsbummel in Singen. Rund 85 Fachgeschäfte plus Restaurants, Cafés und Lebensmittelmärkte sollen auf 16.000 Quadratmetern zum Erlebnistreffpunkt werden.

Bereits im Vorfeld kochten die Wogen teilweise hoch ob der Befürchtung, dass ein Center dieser Größenordnung die „kleinen“ Einzelhändler in der Fußgängerzone verdrängen könnte. Der Cano-Betreiber, die ECE Projektmanagement GmbH & Co KG aus Hamburg, ist jedoch bestrebt, möglichst wenig Konkurrenz für den bereits bestehenden Handel in Singen entstehen zu lassen. Vielmehr soll die Stadt insgesamt belebt werden, wodurch letztlich alle profitieren könnten. Das Ziel, die Menschen durch das vielfältige Angebot in die Stadt zu locken, spielt auch in die Pläne der alteingesessenen Händler. Die Menschen sollen raus, sich treffen, Spaß haben – und letztlich eben ihr Geld in der Stadt lassen, nicht im Online-Store. Mit dieser Idee konnte ECE auch einige regionale Mieter für das Cano gewinnen, so zum Beispiel Foto Wöhrstein, Parfümerie Gradmann, Burro Burro und Ravensburger Spiele. (th)


www.cano-singen.de