Die Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems in Kooperation mit dem Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Dresden und Herrnhut widmet sich mit „Ausgestopfte Juden?“ der Geschichte, Gegenwart und Zukunft Jüdischer Museen. Weltweit gibt es über 120 jüdische Museen. Dabei ist die Definition des Adjektivs keinesfalls einheitlich. Den einen gilt die Institution selbst als eine jüdische, für andere ist ihr Gegenstand das Judentum – aus verschiedensten Perspektiven. Die Ausstellung beleuchtet mithilfe von Themenblöcken mit Fragen nach den verschiedenen Bedeutungskonstruktionen des Adjektivs „jüdisch“ Geschichte und Gegenwart dieser Museen und die Frage nach ihrer gesellschaftlichen Rolle in der Zukunft. Und nähert sich dem Kern der Existenz: ihren Sammlungen, also dem, „was bleibt“. (bz)

26.06.2022–19.03.2023
A-6845 Hohenems
www.jm-hohenems.at

Beitragsbild: Flasche Purim mit Bemalung, musizierende Juden darstellend, Jüdisches Musem Hohenems