Das Thema Klimaneutralität gewinnt nicht nur in der Politik an Bedeutung, auch immer mehr Unternehmer werden sich ihrer ökologischen Verantwortung bewusst. Florian Steidle hat jetzt die CO2-Emissionen seines Konstanzer Garten- und Landschaftsbaubetriebes bilanzieren und zertifizieren lassen – und würde diese gern durch die Mitarbeit bei regionalen Aufforstungsprogrammen ausgleichen.

Schon lange vor der jetzigen Klimadiskussion habe er sich für Energieeffizienz und Einsparungspotenziale interessiert, sagt Steidle, der den Betrieb vor zehn Jahren übernommen und von anfangs fünf auf jetzt 30 Mitarbeiter entwickelt hat. Der erste Schritt war der Einbau einer modernen Pelletheizung, es folgte die Erneuerung des Fuhrparks, die Anschaffung von Akkugeräten, eines Elektroautos und E-Bikes. Kein Baustellenfahrzeug ist älter als drei Jahre. Moderne Maschinen überall: „Es gibt keine Dieselschwaden mehr.“

Das Unternehmen übernimmt vielfältige Aufträge im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus: von der Umgestaltung bestehender Privatgärten über Neuanlage und Pflege bis zur Realisierung großer Projekte für Kommunen und Bauträger. Seine Baustoffe bezieht Florian Steidle weitgehend von regionalen Händlern. Natürlich spielten auch für ihn betriebswirtschaftliche Überlegungen eine Rolle, sagt er. Seinen Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft sieht er zugleich als Signal an eine potenzielle Klientel. Wie umweltbewusst ein Unternehmen handle, beeinflusse auch die Konsumentscheidungen der Kunden.

Florian Steidle hat den CO2-Ausstoß seines Betriebes und anschließend auch gleich das Optimierungspotenzial ermitteln lassen, um die Emissionen wirksam zu verringern. Unvermeidbare CO2-Emissionen werden durch zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. „Die Beteiligung beispielsweise an Aufforstungsprogrammen im Rahmen des ‚kommunalen Klimafonds der Stadt Konstanz‘  wäre unser Wunsch“, sagt Florian Steidle. Da dieser Klimafonds aber wohl noch eine Weile auf sich warten lässt, beteiligt sich der Betrieb an Kompensationsmaßnahmen aus dem Portfolio des Klimaschutzunternehmens ClimatePartner.

Die Zertifizierung muss jährlich wiederholt werden. Und sie ist kostet richtig Geld.

„Ich finde es dabei wichtig, auch bei meinen jungen Mitarbeitern die Sensibilität für das Thema zu vertiefen“, sagt Florian Steidle. „Wir können auch mit kleinen Schritten etwas erreichen.“

Übrigens beinhaltet die Bilanzierung auch Empfehlungen für Steidles Kunden. Diese reichen von der Auswahl zertifizierter Baumaterialien über naturnahe und standortgerechte Pflanzungen bis zur Nutzung von regenerativer Energie für Maschinen, Geräte und Fahrzeuge. Kleine Schritte, auch hier.

Steidle Gartenanlagen
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