Das Institut für Soziale Berufe mit Standorten in Ravensburg, Wangen, Bad Wurzach und Ulm bietet zwei Formen der Ausbildung als Heilerziehungspflegende. Diese gelten als die Fachkräfte für qualifizierte Assistenz, wenn es um das neu eingeführte Bundesteilhabegesetz (BTHG) geht.

Sie assistieren Menschen aller Altersgruppen mit verschiedenen Einschränkungen oder psychischen Erkrankungen, etwa in Kindergärten, Jugendhilfeeinrichtungen, Schulen, Förder- und Betreuungsstätten oder psychiatrischen Kliniken. Im Angebot sind WTB (Wechsel Theorie-Praxis), hier findet die Ausbildung dual an einer Praxisstelle und zwei Tage die Woche am Institut statt, und MB (mit Berufspraktikum), mit den ersten zwei Jahren vorwiegend am Institut; die fachpraktische Ausbildung erfolgt geblockt im 3. Ausbildungsjahr.

Bei MB können im 1. und 2. Jahr außergewöhnliche Praktika und Projekte absolviert werden, so etwa Reisen mit Menschen mit Assistenzbedarf. Zudem ist eine Schwerpunktbildung im musischen Bereich möglich, und das 3. Ausbildungsjahr kann zwei Monate im europäischen Ausland stattfinden. Auch ist die Förderung über ein elternunabhängiges Aufstiegs-BAföG möglich, und es kann parallel die Fachhochschulreife erworben werden. Diese praxisorientierte Ausbildung ist für viele eine Alternative zum Studium. Einzelne Hochschulen erkennen sie zur Anrechnung für Studiengänge im pädagogischen Bereich an.

Institut für Soziale Berufe gGmbH | Kapuzinerstraße 2, D-88212 Ravensburg | Telefon +49 (0) 751 361 56 0 | www.ifsb-rv.de

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